Weitere Informationen
Die ICB-Stretchfolie basiert auf der intelligenten ICB-Technologie (Intelligent Corrosion Blocker). Der Korrosionsschutzwirkstoff wird nicht permanent abgegeben, sondern gezielt aktiviert, sobald tatsächlich erhöhte Luftfeuchtigkeit innerhalb der Verpackung entsteht. Im Vergleich zu herkömmlichen VCI-Folien erfolgt die Wirkstofffreisetzung damit bedarfsabhängig und kontrolliert.
Das verlängert die Depotwirkung, reduziert den Wirkstoffverbrauch und sorgt für gleichbleibend hohe Schutzleistung über einen längeren Zeitraum. Gleichzeitig bleibt die Verpackung sauber und rückstandsfrei - ein klarer Vorteil gegenüber öl- oder fettbasierten Korrosionsschutzmethoden.
Die ICB-Stretchfolie wirkt beidseitig, ist reißfest, transluzent und abriebarm. Sie eignet sich besonders zum sicheren Umhüllen von Gitterboxen, Gestellen und Maschinen sowie zum Bündeln von Rohren, Profilen und Bauteilen aus Metall. Auch bei sehr hoher relativer Luftfeuchtigkeit von bis zu ± 98 % bleibt die Schutzwirkung erhalten.
Für unterschiedliche Materialkombinationen stehen verschiedene ICB-Typen zur Verfügung:
- Typ GS (gelb): Für Eisenmetalle, Chrom, Nickel, Aluminiumlegierungen mit Silizium, teilverzinkte Stähle sowie Eisenguss der Typen GGL und GGG.
- Typ MM (grün): Für Kombinationen aus Eisen- und Nichteisenmetallen, Aluminiumlegierungen mit Zink und Mangan, verzinkte Stähle sowie Zink- und Kupferwerkstoffe.
Wie funktioniert der Korrosionsschutz der ICB-Stretchfolie und worin liegt der Unterschied zu herkömmlicher VCI-Folie?
Die ICB-Stretchfolie basiert auf der ICB-Technologie, kurz für Intelligent Corrosion Blocker. Dabei wird der Korrosionsschutzwirkstoff nicht dauerhaft, sondern abhängig von den klimatischen Bedingungen innerhalb der Verpackung freigesetzt. Steigt die Luftfeuchtigkeit und damit die Korrosionsgefahr, gibt die Folie verstärkt Wirkstoff ab. Sinkt die Luftfeuchtigkeit, bleibt ein größerer Teil des Wirkstoffs gebunden. Im Unterschied zu herkömmlichen VCI-Folien erfolgt die Wirkstofffreisetzung damit bedarfsgerecht. Die ICB-Stretchfolie wirkt beidseitig, ist reißfest, transluzent und abriebarm. Sie ermöglicht einen sauberen Korrosionsschutz ohne zusätzliche Schutzmittel wie Öl oder Fett.
Für welche Anwendungen ist die ICB-Stretchfolie besonders geeignet?
Die ICB-Stretchfolie eignet sich zum Umwickeln, Fixieren und Bündeln korrosionsempfindlicher Metallteile. Typische Anwendungen sind das Umhüllen von Gitterboxen, Paletten, Maschinen und Gestellen sowie das Bündeln von Rohren, Profilen und weiteren Bauteilen aus Metall. Durch ihre hohe Elastizität passt sich die Stretchfolie der Form des Packguts an und unterstützt eine sichere Fixierung. Die glatte Außenseite erleichtert das Abrollen und verhindert ein unerwünschtes Verkleben der Folienlagen.
Je nach zu schützendem Metall stehen unterschiedliche ICB-Typen zur Auswahl: Typ GS eignet sich unter anderem für Eisenmetalle, Chrom, Nickel, Aluminiumlegierungen mit Silizium, teilverzinkte Stähle und Eisenguss. Typ MM ist unter anderem für Kombinationen aus Eisen- und Nichteisenmetallen, Aluminiumlegierungen mit Zink und Mangan, verzinkte Stähle sowie Zink- und Kupferwerkstoffe vorgesehen.
Wie lange wirkt der Korrosionsschutz und was ist bei der Anwendung zu beachten?
Die Schutzdauer der ICB-Stretchfolie beträgt unter geeigneten Bedingungen laut Herstellerangabe mindestens zwölf Monate und kann abhängig von Anwendung, Verpackung und Umgebungsbedingungen auch länger ausfallen. Da der Wirkstoff abhängig von der Luftfeuchtigkeit freigesetzt wird, bleibt das Wirkstoffdepot bedarfsgerecht verfügbar. Für eine zuverlässige Schutzwirkung sollte das Packgut sauber und trocken sein. Idealerweise werden beim Verpacken Handschuhe getragen, damit keine Rückstände wie Handschweiß auf die Metalloberfläche gelangen. Die Folie sollte eng und möglichst vollständig um das Produkt gewickelt werden. Der Abstand zwischen Folie und Metall darf maximal 30 cm betragen. Eine möglichst geschlossene Verpackung oder ein zusätzlicher äußerer Abschluss trägt dazu bei, die Schutzatmosphäre innerhalb der Verpackung aufrechtzuerhalten.
Kann die ICB-Stretchfolie mehrfach verwendet und dem Kunststoffrecycling zugeführt werden?
Die ICB-Stretchfolie kann bei sorgfältiger Handhabung mehrfach verwendet werden, beispielsweise im innerbetrieblichen Materialfluss oder bei zeitlich begrenzten Verpackungsanwendungen. Voraussetzung ist, dass die Folie unbeschädigt, sauber und für den erneuten Einsatz geeignet ist. Da der Korrosionsschutz trocken und ohne Öl oder Fett erfolgt, müssen die Metallteile nach dem Auspacken in vielen Anwendungen nicht aufwendig gereinigt werden. Das kann zusätzliche Arbeitsschritte, Reinigungsmittel und entsprechenden Aufwand reduzieren. Nach Gebrauch kann die Folie, sofern sie nicht durch andere Stoffe verunreinigt wurde, den dafür vorgesehenen Kunststoff-Recyclingstrukturen zugeführt werden. Dabei gelten die örtlichen Entsorgungs- und Annahmebedingungen.